Härtefonds des Kreises für bedürftige Kinder wichtig

Seit 2008 unterstützt der Main-Kinzig-Kreis Kinder aus Hartz IV-Familien finanziell beim Mittagessen in der Schule. „Ohne großen bürokratischen Aufwand und diskret erhalten Kinder die von Hartz-IV leben das Mittagessen in den Schulen des Kreises für den Preis von 1,- Euro. Den Restbetrag trägt der Kreis“, weist Martina Glaab, Kreistagsabgeordnete aus Biebergemünd, auf eine wichtige Hilfe des Main-Kinzig-Kreises hin. „Dass das Land Hessen diesem Vorbild des Main-Kinzig-Kreises gefolgt ist, ist zu begrüßen. Leider vergessen die hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten gerne zu erwähnen, das der Main-Kinzig-Kreis hier, wie so oft, eine Vorreiterrolle eingenommen hat.“ Dies sei besonders deshalb schade, weil der Main-Kinzig-Kreis eine sehr viel effizientere und einfachere Methode anwende und damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. „Statt wie beim Landesmodell den Schulen die Verwaltung aufzubürden, übernimmt der Main-Kinzig-Kreis die Arbeit selbst“, so Martina Glaab.
In diesem Zusammenhang weist Karin Bechtold, Kreistagsabgeordnete aus Hasselrot darauf hin, dass es wiederum der Kreis und die Kommunen waren, die sich auch auf anderer Ebene der bedürftigen Kinder in der Schule angenommen haben, nämlich mit der Schulsozialarbeit. „Wir konnten bisher keine ausgeprägte soziale Ader bei der hessischen CDU entdecken. Seit ihrer Regierungsübernahme praktiziert sie in Hessen durchgängig den sozialen Kahlschlag und lässt die wenigen sozialen Leistungen die sie zustande gebracht hat, von den Kommunen bezahlen. Wenn die Hessische CDU aber gerade ihre soziale Ader entdeckt haben sollte, dann würde ich mich sehr freuen, wenn sie sich dazu durchringen könnte, sich endlich auch an den Kosten der Schulsozialarbeit zu beteiligen“, hofft Karin Bechtold auf eine baldige Pressenotiz in dieser Richtung.