25.05.2016: Behindertengerechter Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Lanzingen

Behindertengerechter Zugang zu DGH.

Ohne die hartnäckige Forderung der Lanzinger Vereine nach einem eigenständigen DGH für Lanzingen und ohne das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement bei der Umsetzung des Projektes wäre ein DGH Lanzingen wie wir es heute kennen wohl nicht entstanden.
Und es war der ausdrückliche Wunsch der Lanzinger Gesellschaft, das neue Bürgerhaus an die damalige Gaststätte Schick anzugliedern um damit dieser –  für das dörfliche Leben wichtigen Gastronomie  – auch das Überleben zu sichern, letztendlich wurde ja  auch die Liegenschaft für den Bau des DGH ebenfalls von der Familie Schick zur Verfügung gestellt.
Das DGH Lanzingen wurde als ein funktionaler Verbund aus privatgeführter Dorfgaststätte und dem gemeindlichen DGH geplant. Die Planung dieses Verbundes war aber nicht in allen Belangen auf die vollständige Eigenständigkeit der beiden Gebäudeteile ausgelegt
Aufgrund privater Entwicklungen ist es aber über die Jahre hinweg, zu einer weitgehenden wirtschaftlichen und rechtlichen Trennung zwischen dem Besitzer des Hopfengartens und der Gemeinde gekommen ist. Deshalb wurden bauliche und rechtliche Anpassungsmaßnahmen unumgänglich.
Und es waren in 2006  die Lanzinger Vereine, die das Fehlen eines behindertengerechten Zuganges zum DGH monierten und eine bauliche Maßnahme forderten.
Vor wenigen Jahren mussten  die Tür und die Treppe für den Rettungswegzugang zum Saal verbreitert werden. Im Zuge dieser Überlegung war auch die Idee auf dem Prüfstand  – die Verbreiterung des Rettungsweges gleich mit der Schaffung eines behindertengerechten Zuganges zum DGH, z. B über eine Rampe für Rollstuhlfahrer zu verbinden.
Wegen  zu starker Neigung oder einer zu langen Rampe wurde diese Lösung verworfen was aus heutiger Sicht auch richtig war, denn eine behindertengerechte Verbindung von Saal Toilette im EG und dem Vereinsraum im UG wäre somit nicht möglich geworden.
Und es sind heute wieder die Lanzinger Vereine, die die Initiative ergriffen haben und mit guten Gründen einen behindertengerechten Zugang zum DGH Lanzingen einfordern und es waren Heinz Fringes und Walter Friedrich die in der SPD-Fraktion schon sehr früh unsere Antragsstellung dafür auslösten. So ist unser Antrag entstanden der durch die Vereine initiert ist und dessen berechtigte Forderungen wir mit einem Gemeindevertretungsbeschluss in das Monitoring des Parlamentes heben wollen.
Um die Gesamtlösung für diese drei unterschiedlichen behindertengerechten Zugangsrouten zu Saal, Toilette und Vereinsraum geht es uns mit dem heutigen Antrag.

Lesen Sie dazu unseren Antrag „Behindertengerechter Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Lanzingen“ vom 25.05.2016 als PDF.

Inzwischen ist auch ein aktuelles Schreiben der Lanzinger Vereine in der Gemeindeverwaltung und bei den Fraktionen eingegangen.

  • Die schlüssige Begründung dieses Schreibens
  • die gute Auslastung des DGH
  • zeitgemäße gesellschaftliche Standards
  • unsere Kassenlage
  • Anpassung unsere Einrichtungen auf die Anforderungen eine älter werdende Gesellschaft
  • aber auch der gleichartige Antrag der CDU-Fraktion

lassen uns glauben, dass wir nicht ernsthaft um Zustimmung kämpfen müssen und dass die politische Gemeinde selbstverständlich einen behindertengerechten Zugang zu dieser wichtigen öffentlichen Einrichtung schaffen wird.